Chronik
Wie alles begann:
| 19. Oktober 1963 | Im Hotel „Schloss Wilkinghege“ wird der Golfclub Münster-Wilkinghege gegründet Vorsitzender: Prof. Dr. Alfred Koch Stellv. Vors.: Heinrich Wehmeyer Schriftführer: Godber H. Ingwersen Schatzmeister: Karl Höner |
| 14. November 1963 | Generalversammlung auf dem Schloss. Die Zahl der Mitglieder beträgt 138. Die Satzung wird einstimmig genehmigt. |
| 18. November 1963 | Der Club wird in das Vereinsregister beim Amtsgericht Münster eingetragen. |
| 1. Dezember 1963 | Der Golflehrer Karl Heinz Kleinhenz, Dt. Meister der Golflehrer 1963, stellt sich den Mitgliedern vor. |
| 17. Januar 1964 | Winterfest in sämtlichen Räumen des Hotels „Schloss Wilkinghege“ |
| 17. Februar 1964 | Der Golflehrer nimmt seine Arbeit auf. (tägl. Von 10.00-18.00, nach Vereinbarung auch später, im Saal des Gasthauses Güthmann). Der Preis pro Stunde Beträgt 8 DM |
| 23. März 1964 | Zwei Clubmitglieder haben ein kleines Holzhaus gestiftet, so dass in Zukunft auch bei Regenwetter im Freien Übungsstunden abgehalten werden können. |
| April 1964 | Mit der Einsaat der Grüns ist begonnen worden, die Drainage ist eingebaut, auf den Abschlägen ist Rollrasen verlegt. |
| 25. Juni 1964 | Die aktuelle Mitgliederzahl liegt bei 178 (68 Ehepaare, 42 Einzelpersonen, 18 Jugendliche) Die Mitgliederversam,mlung beschließt bei 46- Ja- Stimmen und einer Gegenstimme den Neubau eines Clubhauses. Gleichzeitig verzichtet man damit auf den Umbau des Sommerhageschen Hofes. Die Clubabzeichen waren eingetroffen und wurden in einer Pause der JHV zusammen mit den neuen Regelbüchern verkauft. Die offizielle Eröffnung des Platzes soll Ende Mai 1965 erfolgen. |
| 18. Juli 1964 | Clubwettkampf beim Osnabrücker Golfclub |
| 15. August 1964 | Der Vorstand übernimmt vom Golfarchitekten und Platzbauer, Herrn Peters, nach eingehender Besichtigung den Platz in eigene Pflege. |
| 29. August 1964 | Trainerstunden und allgemeiner Übungsbetrieb werden von Bahn 2 auf die fertig gestellte Drivingrange verlegt. Auf Bahn 2 wird ein kleiner Kurs eingerichtet, der es ermöglicht von drei provisorischen Abschlägen drei provisorische Grüns anzuspielen. Mit Herrn Brauckmann hat ein ganz junger Golfer unseres Clubs als erster sein Anfangshandicap unterspielt und zwar in Bad Kissingen um acht Schläge, so dass er um sechs( von Hcp 36 auf 30) heruntergesetzt werden konnte. |
| 22. Dezember 1964 | Die Neubaupläne bzgl. Des Clubhauses werden von verschiedenen Seiten kritisch beleuchtet. |
| 19. Januar 1965 | Prof. Koch hält anlässlich einer Mitgliederversammlung im Schloss Wilkinghege einen Lichtbildervortrag über seine Weltreise. |
| 19. Februar 1965 | Winterfest im Hotel „ Schloss Wilkinghege“. Die Geschäftsführung des Hotels hat es übernommen, für die Rückfahrt der Gäste- Pkws einen Fahrer zu stellen, der wiederum durch einen Hotelwagen zum Schloss zurückgeholt wird. (Wegen der zentralen Lage war ursprünglich beabsichtigt, das Winterfest im Zwei- Löwen-Club stattfinden zu lassen, ein Affront gegen den verpachtenden Schlossherrn. Dieser sah sich dann zu dem ungewöhnlichen Servicedienst gezwungen). |
| Frühjahr 1965 | „Jeder Golfer, der über den Rundkurs auf Bahn 2 geht, möge eine Tüte mitnehmen, (liegen im Bauernhaus auf der Tenne) um Steine aufzusuchen.“ Der Jahresbeitrag liegt für Einzelpersonen bei 360 DM, für Ehepaare bei 500 DM. |
| 1. Juni 1965 | Der Vorstand gibt den Golfplatz mit provisorischen Grüns für „golfspielende Mitglieder“ frei. Das Clubhäuschen ist fertig. Auf der Drivingrange darf nur noch mit vom Club gestellten gelben Übungsbällen trainiert werden. Das vor dem Clubheim befindliche Puttinggrün wird freigegeben. |
| 25. August 1965 | Aus dem Rundschreiben Nr. 18: „Die Benutzung von Übungsbällen ist nur auf der Drivingrange gestattet. Es wird hierauf nochmals hingewiesen, da diese gelben Golfbälle auch auf den Spielbahnen gefunden wurden und dadurch der Allgemeinheit für den Übungsbetrieb entzogen werden“. |
| 1. Oktober 1965 | Aus dem Rundschreiben Nr. 19: „Wir haben die große Freude, dass ein Gönner sich um die Ausgestaltung des Clubraumes bemüht. Eine Gruppe von Damen muss besonders gelobt werden, weil sie sich vor allen Dingen um die Rosenbeete so intensiv gekümmert hat. Diese gemeinsame Aufgabe hat dazu geführt, dass die Damen sich dienstagnachmittags zum Spiel treffen und sich auch wohl in Zukunft treffen werden.“ |
| 10. Oktober 1965 | Es wird das erste interne Clubtunier durchgeführt, ein Zählwettspiel für Damen und Herren über 18 Löcher. Telefonische Anmeldungen nimmt Frl. Bernhardt (Clemenshospital) App. 229 entgegen. Nach dem Spiel ist ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen vorgesehen. Die Damen werden gebeten, sich wegen des Mitbringens von Kuchen abzustimmen. |
| 5. November 1965 | Der Golflehrer Kleinhenz bittet erneut die Mitglieder um Mithilfe: „Seit Monaten bin ich auf der Suche nach einer Wohnung, da ich aus meiner jetzigen am Coerdeplatz ausziehen muss. Es ist mir bisher nicht gelungen, Ersatz zu beschaffen. Ich benötige eine 2-3 Zimmer Wohnung mit Küche, Bad oder Brause.“ |
| 25. November 1965 | Da auch in naher Zukunft noch neue Kosten auf uns zukommen (Clubheim, Erweiterung der sanitären Anlagen etc.) wird auf der JHV eine Umlage für die noch bestehenden Schulden (Drainageanlage) beschlossen. 200 DM pro Einzelperson bzw. 300 DM pro Ehepaar. |
| 22. Januar 1966 | Das Winterfest im Schloss Wilkinghege wird als das bisher schönste in der noch kurzen Geschichte des jungen Golfclubs gewertet. Prof. Koch führte eine Polonaise durch die unteren Räume des Schlosses. Zum Tanz spielte eine 5- köpfige Band. Alle kamen auf ihre Kosten, auch die „Let- Kiss-Tänzer“. Die Überraschungsgäste Anita Tuske und Walter Siegemeyer sangen Arien, Solis und Duette aus Opern und Operetten. Auf die Gäste wartete darüber hinaus eine Tombola mit 135 Preisen, allesamt gestiftet von Clubmitgliedern. |
| 16 März 1966 | Aus den Rundschriften Nr.1/66: „Noch wünschen einzelne Mitglieder Platzänderungen bei Herrn Fark zu veranlassen. Wir bitten doch dringend, dieses zu unterlassen. Wichtige Hinweise nimmt selbstverständlich der Vorstand gerne entgegen, um diese zu prüfen und ggf. zu veranlassen.“ |
| 5. April 1966 | Aus dem Rundschreiben Nr.2/66: „Ostersonntag gegen Abend wird auf dem Golfplatz ein Osterfeuer abgebrannt. Anschließend ist ein gemütliches Beisammensein geplant. Falls an den Ostertagen schönes Wetter herrscht, sind interne Spiele vorgesehen. Gerne hätten wir zu Ostern die Sommergrüns freigegeben. Der viele Regen macht dieses aber unmöglich.“ |
| 30. April 1966 | Die Grüns werden für alle Mitglieder, die ein „Handicap“ haben, freigegeben. |
| 7./8. Mai 1966 | Clubwettspiel gegen den Golfclub Münsterland in Burgsteinfurt. |
| 21./22. Mai 1966 | Endlich ein „richtiger“ Golfclub... |
