Golfplatz

Der Golfclub Münster-Wilkinghege hat seinen Namen vom Wasserschloß Wilkinghege, das unmittelbare neben dem Golfplatz liegt.
Dieser ist eingebettet in die typische münsterländische Parklandschaft.

In üppig begrünter typisch münsterländischer Parklandschaft entstand stadtnah eine Oase sportlicher Betätigung. Dabei wurde großer Wert auf die Besonderheiten der Gegend wie alter Baumbestand, Wallhecken, Seen, Bachläufe und Biotope gelegt.
So wurden Voraussetzungen  für einen schönen und erlebnisreichen Golftag bereitet.

Der Golfclub Münster-Wilkinghege ist ein anspruchsvoller 18-Löcher Platz. Er ist eine Herausforderung für Spieler jeder Spielstärke. Durch eine großzügige Be- und Entwässerungsmaßnahme ist der Platz ganzjährig bespielbar.
Der Platz ist stadtnah (5 km bis zur City) und die Autobahnabfahrt Münster-Nord ist nur 2 km entfernt.

Die Spielbahnen

Bahn 1

Der Abschlag auf diesem überschaubaren Eingangsloch sollte möglichst die linke Seite des von hohen Bäumen gesäumten Fairways treffen. Der linke Fairwaybunker kommt nur für die besseren SpielerInnen mit Draw ins Spiel. Beim Schlag auf das von zwei Bunkern verteidigte Grün ist Präzision gefragt.

Bahn 2

Die Bahn wird durch das dem Club namengebende "Schloss Wilkinghege" geprägt. Ein gerader Abschlag ist hier erforderlich, um das in zwei Stufen gegliederte Grün mit dem zweiten Schlag zu erreichen. Dieses wird links von einer prächtigen Eiche und rechts von zwei Bunkern verteidigt. Die Fahnenposition sollte bereits am Abschlag beachtet werden, damit der Drive strategisch platziert werden kann.

Bahn 3

Bei Gegenwind sollte man zum Holz greifen, um das leicht erhöhte Grün zu erreichen. Auch bei einem notwendigen Chip ist das Par nicht aussichtslos.

Bahn 4

Ein Dogleg rechts. Drawspieler sollten die Baumgruppe rechts vom Abschlag beachten. Um das Grün mit dem zweiten Schlag zu erreichen ist der präzise Abschlag mit dem langen Eisen oder mittleren Holz auf die linke Fairwayseite zu platzieren. Die Tigerline empfiehlt sich nur für sichere ScratchgolferInnen. Das Grün wird links von einem Bunker verteidigt und muss sehr genau durch die Baumlücke (Wasserhindernis) angespielt werden.

Bahn 5

Die Bahn hat bei ca. 240 m ein kleines Dogleg nach links. Singlehandicap- SpielerInnen schlagen den Ball unter Beachtung des Bunkers auf die rechte Seite des Fairways. Dann öffnet sich das Grün für den zweiten Schlag. Liegt man zu weit links, ist die am Dogleg stehende Eiche nur mit einem hohen Eisen zu überschlagen. Das Grün ist nur bei einer Fahnenposition links hinter dem Grünbunker schwierig zu meistern.

Bahn 6

Für den Abschlag sollte man einen Hook vermeiden oder lang genug sein, um nicht im Teich zu landen. Der rechte Grünbunker ist nur bei zu kurzem Abschlag im Spiel.

Bahn 7

Das Loch hat bei ca. 210 m ein Dogleg links und muss mit großer Präzision gespielt werden, will man das Par erzielen. Strategisch öffnet ein langer Abschlag auf die rechte Fairwayseite den Blick auf das mit zwei Bunkern verteidigte Grün. Der zweite Schlag durch die bei 265 m liegende Baumschneise (Wasserhindernis) erfordert Genauigkeit.

Bahn 8

Die breite Spielbahn stellt keine hohen Anforderungen an den Abschlag. Slicer landen jedoch rechts im Aus oder im seitlichen Wasserhindernis. Der zweite Schlag sollte die in der Spielbahnmitte liegende kleine Welle erreichen. Von hier muss der Ball den Teich links liegen lassen. Das erhöhte Grün steigt nach hinten an und wird rechts durch einen großen Bunker verteidigt.

Bahn 9

Nur sichere einstellige GolferInnen nehmen vom Abschlag (carry 200 m) die Tigerline über den Teich und die Ecke des Dogleg links. Dann ist der zweite Schlag ein Sandwedge ins Grün. Für weniger Mutige empfiehlt sich der Drive Mitte Bahn über das Dogleg (170 m) hinaus. Das seitlich von zwei Bunkern gesäumte und rückwärtig von Wasser eingefasste Grün darf vor allem bei oft vorkommendem Rückenwind nicht zu aggressiv angespielt werden.

Bahn 10

Der Abschlag sollte in Richtung rechte Grünseite platziert werden. So vermeidet man Teich und Bunker links und hat auch bei zu kurzem Schlag noch eine reelle Par-Chance mit einem guten Chip.

Bahn 11

Der Drive erfordert Präzision und Länge, um das leichte Dogleg rechts in Par zu spielen. Die Drivezone wird rechts durch ein Wasserhindernis, links durch Neuanpflanzungen eingeengt. Der zweite Schlag auf das erhöhte und mit Bunkern umgebene Grün verzeiht keine Ungenauigkeit.

Bahn 12

Die vom Abschlag ansteigende Spielbahn ist im Drivebereich breit angelegt. Für den zweiten Schlag sollte die Ecke des Doglegs rechts anvisiert werden. Das ondulierte Grün ist fast ganz vom Wasser umgeben, auf der rechten Seite lauert die Ausgrenze.

Bahn 13

Nur ein gerader Abschlag ermöglicht ein problemloses Par. Hohes Rough links und die Ausgrenze rechts bestrafen ungenaues Spiel. Der Fairwaybunker ist nur bei weniger geübten GolferInnen im Spiel. Der zweite Schlag in das von vorn ansteigende Grün ist relativ leicht zu meistern, man sollte allerdings nicht zu weit sein und das direkt anschließende Wasserhindernis meiden.

Bahn 14

Hohes Rough links und Ausgrenze rechts begrenzen eine ansonsten breite Spielbahn, die bei ca. 165 m nach links verschwenkt. Strategisch sollte mit dem Drive über oder an die linke Ecke gespielt werden, um eine realistische Chance für das Erreichen des links und rechts durch Bunker verteidigten zweistufigen Grüns zu haben. Die Fahnenposition sollte dabei beachtet werden, denn in Spielrichtung hat das Grün eine mittig quer liegende Bodenwelle.

Bahn 15

Ein Loch für ein Birdie, das aber durch den 80 m langen Bunker links und das beidseitige hohe Rough einen geraden Abschlag erfordert. Das von vorn ansteigende Grün wird vorn rechts und hinten links durch zwei große Bunker verteidigt.

Bahn 16

Der Drive sollte die rechte Seite des Fairways treffen, um nicht die Büsche entlang des Wassergrabens ins Spiel zu bringen. Bei Trockenheit ist aber auch hier der quer verlaufende Graben zu beachten. Mit dem zweiten Schlag sollte man dann in Höhe des Fairwaybunkers rechts landen. Das nach hinten leicht ansteigende Grün hat vorn links einen Bunker. Ein nach rechts und kurz geschlagener Ball ist durch das Wasserhindernis rechts gefährdet.

Bahn 17

Das Grün liegt deutlich über dem Niveau der Spielbahn und verzeiht weder zu kurze  noch zu lange (Ausgrenze!) Schläge. Links wird es von einem Bunker, rechts von einem sehr "anziehenden" Wasserhindernis verteidigt.

Bahn 18

Das Schlussloch hat bei ca. 240 m ein Dogleg rechts. Der Drive sollte auf die linke Fairwayseite gespielt werden, um auch bei weniger Länge mit einem Fade das Grün mit dem zweiten Schlag zu treffen. Das lang gestreckte Grün wird von zwei Bunkern verteidigt. Schwierig ist das Anspiel bei einer hinteren Fahnenposition.

Die Scorekarte und die Platzregeln

Bitte beachten Sie unsere aktuellen Platzregeln auf dem Aushang im Clubhaus und am Abschlag 1, die ggf. abweichend sein können.

  1. Boden in Ausbesserung (Regel 25)
    ist durch blaue Pfähle oder weiße Linien gekennzeichnet. Die kahlen Stellen auf allen kurz geschnittenen Flächen auf denen kein Gras wächst, oder die neu eingesät wurden und die größer sind als eine Scorekarte, gelten als „Boden in Ausbesserung“ ( Regel 25-1), aus dem nicht gespielt werden darf. Liegt der Ball eines Spielers innerhalb dieser Flächen oder behindern diese Flächen die Standposition oder den Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers, so muss der Spieler Erleichterung nach Regel 25-1. in Anspruch nehmen. Der Ball muss fallengelassen werden.
  2. Hemmnisse (Regel 24)
    Bewegliche Hemmnisse: Steine in Bunkern.
    Unbewegliche Hemmnisse:
    • Alle auf dem Platz angebrachten farbigen Pfosten sowie Stützpfähle
    • Alle Entfernungsmarkierungen (grüne Pfosten mit weißen Streifen)
    • Sämtliche fest eingebauten Sprengwasserauslässe und sonstige Teile der Beregnungsanlage, von denen nach der vorgeschriebenen Weise Erleichterung in Anspruch genommen werden muss.
  3. Entfernungsmesser
    Für alle Spiele auf dem Platz darf ein Spieler Entfernungsinformationen durch die Verwendung eines Entfernungsmessgerätes erlangen. Benutzt ein Spieler während der festgesetzten Runde ein Entfernungsmessgerät zum Abschätzen oder Messen anderer Umstände die sein Spiel beeinflussen könnten (z.B. Höhenunterschiede, Windgeschwindigkeit, usw.), verstößt der Spieler gegen Regel 14-3.

Strafe bei Verstoß gegen eine Platzregel:

Lochspiel: Lochverlust

Zählspiel: 2 Strafschläge

Platzinformationen:

Entfernungsmarkierungen (zum Grünanfang)
200 Meter = Grüner Pfosten mit drei Streifen
150 Meter = Grüner Pfosten mit zwei Streifen
100 Meter = Grüner Pfosten mit einem Streifen

Golfcarts

Wir verfügen derzeit über fünf Golfcarts zur Vermietung. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir diese zur Schonung unseres Platzes nur bei Nachweis einer Gehbehinderung/-einschränkung an unsere Gäste und Mitglieder vermieten. Zudem erfolgt die Vermietung nur an Personen, die im Besitz eines gültigen Führerscheins sind.

Wir bitten grundsätzlich um telefonische Reservierung der Golfcarts vorab!

Die Anmietung erfolgt über das Büro, dort erhalten Sie auch die Golfcartschlüssel gegen Pfand. Die Schlüsselrückgabe erfolgt ebenfalls im Sekretariat, sollte dies nicht besetzt sein, erfolgt die Rückgabe in der Gastronomie.

Bitte beachten Sie die Regeln zur Benutzung von Golfcarts, die an der Frontscheibe des Golfcarts angebracht sind und die allgemeinen Geschäfts- und Nutzungsbedinungen, die im Clubhaus aushängen.